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Franz Wilhelm Leuteritz (1817 Wechselburg – 1902 Dresden)

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"Ansicht von Meissen"

Ansicht von Meissen

um 1870
unsigniert
Öl auf Leinwand
Rahmen

Expertise liegt vor!

Franz Wilhelm Leuteritz wurde am 11.09.1817 als siebentes Kind eines Seilermeisters in Wechselburg an der Mulde geboren.
1831 begann er eine 4-jährige Lehre als Gürtler. Vorerst begann er auch in diesem Beruf zu arbeiteten, doch sein Interesse für die freie künstlerische Tätigkeit wuchs immer mehr. Als sein Talent entdeckt wurde, konnte er schließlich dank eines Verwandten noch eine Ausbildung zum Maler beginnen. Leider sind heute weder seine Schule noch seine Lehrer bekannt. Im Laufe der Zeit eignete er sich aber durch sein handwerkliches Geschick und die Anwendung eines kompositorischen Bildaufbaus einen eigenen Stil an.
Bis etwa 1865 arbeitete er hauptsächlich in seiner Heimat und der Umgebung Dresdens. Im Oktober 1851 bekam er auf der Rochlitzer Gewerbeausstellung die Möglichkeit erstmals zehn Arbeiten auszustellen. Nach der Heirat mit Julia Agnes Ronneberger im Jahr 1854 siedelte er 1856 nach Dresden über.
Ab 1865 trieb ihn, wie viele seiner Zeitgenossen, die Wanderlust und er bereiste bis 1879 u.a. Bayern, Österreich, die Schweiz sowie Italien. Sein letzter Schaffensabschnitt ist geprägt von zahlreichen Landschaftsansichten, für die er sich auch in der Sächsischen Schweiz inspirieren ließ.
Franz Wilhelm Leuteritz war ein Landschaftsmaler mit kleinstädtischem, ländlichem Hintergrund. Vielleicht ist seine Kunst daher etwas naiv zu nennen. Doch er verstand es aufgrund seines Einfühlungsvermögens und nicht zuletzt durch sein zeichnerisches Talent besondere Feinheiten und Stimmungen immer wieder bewusst herauszuarbeiten.
Heute kann man ihn einen liebevollen Chronisten seiner Zeit nennen, der mit seinen Stadtansichten einen wertvollen Beitrag für die sächsische Ortsgeschichte geleistet hat.
Am 08.10.1902 starb Franz Wilhelm Leuteritz im Dresdner Diakonissenkrankenhaus.



Maße:
ca. 36 x 49 cm

Rubrik: Gemälde Aquarelle Grafik

 

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